Packen der Rucksäcke und Verteilen der Vorräte
Am Abend treffen wir uns zum vorläufigen Packen. Falls jetzt noch etwas fehlt, haben wir noch den Samstag zum Einkaufen. Mit Hilfe unserer Küchenwaage wird alles fein säuberlich aufs Gramm ausgewogen und in einer Tabelle erfasst. Durch abschließendes Hin-und Herschieben der einzelnen Positionen erhalten wir für jeden der drei Teilnehmer gleiche Anteile am Allgemeinkram, also Lebensmittel und Ausrüstung. Man bemühe sich dabei um Gerechtigkeit, damit nicht einer nur Lebensmittel erhält, die ja im Laufe der Wanderung immer weiter abnehmen, ein anderer sich vom ersten bis zum letztenTag aber mit dem gleichen Gewicht herumschlägt. Hier nehmen die Männer natürlich insgesamt mehr Startgewicht mit.
Wenn man die Riesenberge Klamotten sieht, die irgendwie in die Rucksäcke passen sollen, kann einen schon der Mut verlassen. Aber wir motivieren uns kräftig mit Bier und es packt sich wie von selbst.
Auch unser berüchtigtes Trockenfleisch wird verstaut. Wir haben das Rezept etwas modifiziert und sind vom Geschmack echt begeistert, auch wenn die Konsistenz in etwa der Ötzis entspricht.
Am
genießen wir die Freizeit. Wir haben ja gestern alles richtig gemacht. Naja, fast alles. Ein paar Landjäger, Dosenbier und noch andere Kleinigkeiten werden noch eingekauft und in separate Taschen gepackt, da wir sie ja nur auf der Hinfahrt benötigen.
Auch Sonnencreme wird noch besorgt, man weiß ja nie.
Abends können wir dann noch mal entspannen und unser letztes, vernüftig gezapftes Bier in den Rathsstuben trinken.