Schwierig, denn es gibt weder besonders viel zu meckern, noch besonders viel zu loben.
Wir hatten natürlich mit den Wetterumständen viel Glück. So schöne Tage und gleich so viele davon. Ich bin mir nicht sicher, dass alles auch unter schwierigen Umständen geklappt hätte. Wir hatten einen Tag mit Kälte und Nässe, sonst immer gutes Wetter. Unglaublich! Anderthalb Stunden Regen, das war alles. Etwas Kälte am Pierikjaure und im Kukkesvagge, ansonsten 20 bis 30°C!
Andererseits wächst nur unter extremen Bedingungen etwas zusammen. Es hatte zeitweise mehr den Anschein einer familientauglichen Wanderung im Sommer an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg. Ich bin mir nicht sicher, ob die Jungs das, was sie gesehen haben, auch zu schätzen wissen. Im letzten Drittel hatte die Truppe Anzeichen von Phlegmatismus und Faulfieber. Typische Symptome. Eher ein Ferienlager, bei dem am Ende auch keiner mehr Lust hat, zu spülen.
So harmlos wie in diesem Jahr hat sich noch nicht einmal der Padjelanta präsentiert. Dinge, die eine Zusammenarbeit erforderlich machen, fehlten fast ganz.
Man kann so etwas aber auch nicht erzwingen. Daher rede ich es im Nachhinein auch nicht schlecht, sondern freue mich über das Erlebte bei absolut tollem Wetter.
Ende