Samstag, der 29. Juli 2006.

Um acht Uhr bin ich mal wieder im Schlafsack gekocht und stehe auf. Frühstück mit Brot backen. Wir lassen uns Zeit, denn wir sind durch die wilde Abstiegsaktion einen Tag früher am Ziel.

Erkundung der Gegend, der Talsperre, wobei uns ein vorwitziges Rentier immer wieder den Weg versperrt. Vorher haben wir verschiedene Sachen gewaschen, die jetzt zum Trocknen in der prallen Sonne hängen. Wir gehen bis zur Haltestelle, an der leider aber kein Fahrplan hängt. Zurück zum Lager und eine Suppe gegessen.

Die Jungs klettern den Weg bis zum Staudammfuß herunter und wollen in einem Becken unterhalb des Damms baden. Das ist mir zu weit und vor allem das Wasser zu kalt. Ich lege die beiden Wassersäcke in die Sonne, hänge die Säcke an eine Birke und dusche später bequem mit warmem Wasser.

Um sechs essen wir unser letztes Trockengericht, anschließend wird das Meiste schon mal verpackt. Noch ein kleines Feuer, dann kurz aufräumen und ab in die Schlafsäcke. Noch ein paar Zeilen in mein Reisetagebuch und geschlafen.

Sonntag, der 30. Juli 2006

 

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